Kreisgruppe Stormarn

Nisthilfen für Gartenvögel in Ahrensburg

27. Februar 2022

Die BUND-Ortsgruppe Ahrensburg hat unterstützt von den Stadtbetrieben Nisthilfen für Vögel aufgehängt und gibt Tipps für vogelfreundliche Gärten.

Aktive des BUND Ahrensburg haben am Samstag Dutzende Nistkästen für Singvögel im Ahrensburger Stadtgebiet aufgehängt. Foto: BUND Ahrensburg/Malte Matzen

Ahrensburg. Nach den ersten sonnigen und wärmeren Tagen im Frühling blühen nicht nur die Krokusse und Schneeglöckchen, sondern auch die ersten Vögel machen sich langsam auf die Suche nach einem geeigneten Nistplatz. Der BUND Ahrensburg hat daher am Samstag mit Unterstützung der Stadtbetriebe Ahrensburg Dutzende Nistkästen aufgehängt, denn Meisen, Stare oder Rotkehlchen finden in unseren städtischen Umgebungen kaum noch natürliche Baumhöhlen und -nischen zum Brüten.

Die Nisthilfen wurden von der Stadt finanziert und der BUND übernimmt den Aufbau, die Pflege und das Brutvogelmonitoring. Bei letzterem können alle Ahrensburger:innen mithelfen, denn jeder der Nistkästen hat links unten eine Metallplakette mit einer Nummer. Wer während eines Spaziergangs in den nächsten Monaten Vögel mit Nistmaterial oder Futter an einem der neuen Nistkästen sieht, kann eine Meldung an ahrensburg(at)bund-stormarn.de schreiben. „Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung helfen uns, zu beurteilen, ob die Nistkästen am richtigen Platz hängen und von den Vögeln angenommen werden“, so Peter Teichmann vom BUND Ahrensburg. „Die neuen Nistkästen verteilen sich vom Kriegsmahnmal über die Schlosskirche und die Bagatelle bis hin zum Reesenbüttler Redder.“

Neben den öffentlichen Grünflächen sind die Ahrensburger Privatgärten wichtige Lebensräume für Vögel und Insekten in der Schloßstadt. Bis Mitte März können Gartenbesitzer:innen auch bei sich zu Hause noch Nisthilfen für diesen Frühling aufhängen. Welcher Nistkasten für welchen Vogel geeignet ist und wie und wo man diesen am besten aufhängt, kann man auf der Internetseite des BUND Hamburg erfahren. „Künstliche Nisthilfen helfen unseren Gartenvögeln zwar, wichtiger ist aber ein strukturreicher Garten mit einheimischen Sträuchern, Bäumen und Blumen“, weiß Peter Teichmann. Der BUND empfiehlt daher auch wilde Ecken im eigenen Garten für die Tiere zu lassen. Abgestorbene Bäume und abgesägte Äste sollten nicht komplett entfernt werden, denn dieses Totholz bietet Nahrung und Unterschlupfmöglichkeiten für Vögel und Insekten.

Pressekontakt: Malte Matzen, BUND-Sprecher Ahrensburg, E-Mail: ahrensburg(at)bund-stormarn.de, Internet: www.bund-stormarn.de/ueber-uns/bund-ahrensburg

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